Unsere 2016er Kollektion

2016er Pfaffenröttchen #1 – Malinger

Die Rebsorte „Malinger“ ist eine frühreifende weiße Rebsorte aus Frankreich, im frühen 20. Jahrhundert im Siebengebirge weit verbreitet (gerne auch als Spalier angebaut). Der Anbau erfolgte vor allem wegen der frühen Reife der Trauben, die selbst in kühlen Sommern einen Wein ergaben. Wir erzeugen daraus einen kleinen, sehr frischen, absolut trockenen Sommerwein, der mit 10,5% Alkohol und einer Restsüße von 1,2 Gramm sogar für Diabetiker geeignet ist. Durch seine geringe Säure ist er absolut bekömmlich und eine schöne Alternative zu manchem Riesling.

Alkohol: 10,5 %
Säure: 6,4 g/l
Restzucker: 1,2 g/l

2016er Pfaffenröttchen #2 – Riesling

Gelesen haben wir die Trauben bei 94 Oechsle Mostgewicht, eine echte Spätlesequalität also. Herausgekommen ist ein trockener Riesling, mit einer schönen Säure von 8,4 Gramm. Aber, diese Säure wird durch einen Restzuckergehalt von 9 Gramm in einer wunderbaren Balance gehalten. Dazwischen kann man Aromen von Pfirsichen und Mango herausschmecken. Lang anhaltender Abgang.

Alkohol: 12 %
Säure: 8,4 g/l
Restzucker: 9 g/l

2016er Pfaffenröttchen #3 – Elbling Deutscher Sekt

Vorherrschende Weißweinsorte des Mittelalters war der starkwüchsige Weiße Elbling, eine mittelfrühe Sorte mit großen Trauben. Der Elbling wurde vom Riesling verdrängt, aber einige Siebengebirgs-Winzer bauten diese Sorte noch bis 1959 an. Jetzt wächst er wieder im unteren Bereich des Weinberges. Wir erzeugen daraus einen sehr schönen, trockenen Winzersekt. 9 Monate bleibt der Sekt in der Flaschengärung, bis wir ihn verkorken und Ihnen anbieten können.

2016er Pfaffenröttchen #4 – Spätburgunder Barrique

Mit einem Lesegewicht von 92 Oechsle, hat dieser Spätburgunder ebenfalls Spätlesequalität. In der Nase der typische Spätburgunderduft, ist er im Geschmack sehr fruchtig und dabei von schönen Tanninen eingebunden. 9 Monate im Eichenfass haben ihn nicht „erschlagen“, sondern vielmehr zu einer gelungenen Vermählung von Holz- und Weinaromen geführt. Vorsicht Suchtgefahr!

Alkohol: 12,5 %
Säure: 4,3 g/l
Restzucker: 0,1 g/l

2016er Pfaffenröttchen #5 – Frühburgunder Barrique

Für die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts wird Dollendorf als ausgesprochener Rotwein-Ort genannt. Kleine Mengen, hohe Anfälligkeit gegen Feuchtigkeit und eine empfindliche Beerenhaut: Das zeichnet den Frühburgunder im Allgemeinen aus. Gelingt er, hat man einen Wein von enormer Komplexität und Frische gewonnen. Dieser Frühburgunder ist gelungen! In der Nase duftet er wunderbar nach roten Früchten, Beeren und reifen Pflaumen. Am Gaumen besticht dieser Frühburgunder mit großer Komplexität, guter Fülle, weichen Tanninen und feinfruchtiger Säure.

Alkohol: 11,5 %
Säure: 4,5 g/l
Restzucker: 0,1 g/l

2016er Pfaffenröttchen #6 – Cuvée Henry Barrique

Ein Traum von Spätburgunder und Frühburgunder! Herausgekommen ist ein überraschend eigenständiger Wein, der eine ganz eigene Geschichte erzählt. Aromen von Erdbeere und Kirschen haben sich mit dem Holz perfekt verbunden.

Alkohol: 12 %
Säure: 5 g/l
Restzucker: 0,1 g/l